Anders leben?

Robert Misik | Politik | aus FALTER 06/07 vom 07.02.2007

DEBATTE Die Frankfurter Sozialtheoretikerin Rahel Jaeggi plädiert mit viel Verve dafür, den alten Begriff "Entfremdung" wieder aus der Mottenkiste der Philosophie zu holen. Kommende Woche ist Jaeggi in Wien.

Die Philosophin Rahel Jaeggi, 40, unterrichtet am Institut für Philosophie der Goethe-Universität in Frankfurt. Vergangenes Jahr erschien ihr Buch "Entfremdung. Zur Aktualität eines sozialphilosophischen Problems", das nicht nur von FAZ bis taz in höchsten Tönen gelobt, sondern auch in No-Globals-Kreisen heftig debattiert wurde. Dienstag kommender Woche spricht Jaeggi im Rahmen der Reihe "Genial dagegen", an der sich der Falter als Mitveranstalter beteiligt, im Bruno Kreisky Forum in Wien.

Falter:Wie kamen Sie denn auf die Idee, den verstaubten Begriff "Entfremdung" neu zu polieren? War Ihnen das anfangs nicht peinlich?

Rahel Jaeggi: Na ja, peinlich - es war nicht gerade ein "angesagtes" Thema, als ich anfing, mich damit zu beschäftigen. In meinem Umfeld - im fachlichen und im

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