Schöne neue Welt

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 06/07 vom 07.02.2007

GAMES In Onlinespielen wie "World of Warcraft" und "Second Life" treffen sich Millionen Menschen, nun hat auch eine Wiener Firma eine virtuelle Welt erschaffen. Wie harmlos sind die Parallelwelten?

Wer ankommt, ist noch recht spärlich bekleidet. Aber daran wurde in der knalligen Welt von "Papermint", einem neuen österreichischen Computerspiel, freilich gedacht. Mit seiner Figur kann der Spieler gleich zur virtuellen Mariahilfer Straße rennen: Von trendigen Klamotten bis hin zu Möbeln fürs neu gekaufte Eigenheim findet sich dort alles, um sich die digitale Parallelwelt heimelig zu machen. Die sogenannten "virtuellen Welten" werden ihrem Namen gerecht: Sie lassen den User konsumieren, kreieren, spielen und vor allem andere Spieler kennen lernen. Denn in den Onlinespielen sitzt hinter jeder Spielfigur ein Mensch.

Die Idee ist an sich nichts Neues - kommerzielle virtuelle Welten gab es schon in den Neunzigerjahren, so richtig boomen sie aber erst seit "World of Warcraft" und "Second Life".


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