FERNSEHEN

Medien | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 06/07 vom 07.02.2007

Wer das beste Fernsehen der Welt macht, haben wir hier schon oft verlautbart. Nein, nicht der ORF, sondern die BBC. Jetzt zeigt uns ausgerechnet der Doof-Kanal Kabel Eins die großartige BBC-Krimiserie "Life on Mars" (Sa, 20.15 Uhr). Doof deshalb, weil immer zwei Folgen gleich hintereinander kommen. Großartig, weil in der Serie Sam Tyler, ein Cop aus Manchester, bei einem Unfall nicht nur ins Koma, sondern auch von der Gegenwart ins Jahr 1973 katapultiert wurde, wo er jetzt ermitteln muss - mit dem Wissen von heute und den üblen Methoden aus den Siebzigern. Und er muss aus den Siebzigern irgendwie wieder rausfinden. Vielleicht liegt Sam Tyler ja gar nicht im Koma, sondern ist schon tot? Oder hat er eine Zeitreise gemacht? "Life on Mars", vergangenes Jahr mit einem Emmy Award ausgezeichnet, heißt nicht nur wie ein David-Bowie-Titel, die Musik ist überhaupt exzeptionell gut. Ebenso wie der Hauptdarsteller John Simm. Exzeptionell schlecht ist der ORF, weil er dieses britische Serienglanzlicht verpennt hat. Übrigens genauso wie die kanadische Superserie "ReGenesis", montags um 20.40 Uhr auf Arte.


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