"Der letzte Funke Anarchie"

Sebastian Fasthuber | Kultur | aus FALTER 06/07 vom 07.02.2007

MUSIK Techno-Zampano Patrick Pulsinger hat sich in den letzten Jahren auf sein Studio konzentriert, jetzt veröffentlicht er wieder ein eigenes Album. Ein Gespräch über Karrieren, Soundfetischismus, das Ende von Cheap Records und die DDR.

Fünf Jahre ist es her, dass Patrick Pulsinger - zusammen mit Erdem Tunakan lange Zeit internationales Aushängeschild in gelebter Techno-Lässigkeit - sein letztes Album veröffentlicht hat. "Easy to Assemble. Hard to Take Apart" war ein elektronisches Jazzalbum und als solches ein Riesenschritt weg vom Funktionalismus repetitiver Tanzmusik. Seitdem ist es ruhig geworden um Pulsinger, der freilich alles andere als untätig war, inzwischen einfach lieber im Hintergrund agiert. In den letzten Jahren hat sich der 37-Jährige auf Mastering-und Produktionsjobs verlagert und sich einen Ruf als einer der profundesten Soundspezialisten im Land gemacht. Jetzt startet er eine neue Veröffentlichungsoffensive und geht gleichzeitig zurück zu den Wurzeln. Auf dem

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