Der Halbstundenplatz

Stadtleben | Thomas Prlic | aus FALTER 06/07 vom 07.02.2007

STADTPLANUNG Das Mariahilfer Platzl soll endlich eine neue Gestaltung bekommen - siebzig Masten sollen das Tor zur Mariahilfer Straße markieren.

Selbst für ein kleines Platzerl ist das Mariahilfer Platzl ein eher armseliger Flecken Stadt. Dort, wo die innere Mariahilfer Straße in den Gürtel mündet, weiten sich die Häuserfronten zu einem offenen Raum, der denkbar uneinladend aussieht: Die Autos brausen vorbei, es ist laut und windig. Die nicht vom Verkehr vereinnahmte Restfläche, die das eigentliche "Platzl" bildet, besteht nur aus einem U-Bahn-Abgang, zwei Tiefgaragenausgängen, ein paar Rasenflächen und viel Schotter. Kein Wunder also, dass die innere Mariahilfer Straße gefühlsmäßig schon hundert Meter vorher, beim Kaufhaus La Stafa, aufhört statt an ihrem tatsächlichen Ende.

Nach jahrelangen Debatten über eine adäquate Gestaltung des städtebaulich markanten Punkts - der Westbahnhof liegt gleich ums Eck - gibt es jetzt konkrete Pläne für den Platz. Vergangene Woche präsentierten


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