Der IPCC-Klimareport

Heißes Eisen

Politik | aus FALTER 07/07 vom 14.02.2007

Der jüngst veröffentlichte Klimareport des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), des zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaveränderungen, fasst sechs Jahre Forschungsergebnisse von 2500 Experten zusammen. Das IPCC geht davon aus, dass die Erwärmung der letzten fünfzig Jahre im Wesentlichen eine Folge anthropogener (von Menschen verursachte) Treibhausgase ist. Im Report ist von einem Anstieg der Temperaturen in den nächsten dreißig Jahren um rund 0,7 Grad Celsius die Rede. Bis 2100 könnte die Temperatur - abhängig von der Menge der freigesetzten Treibhausgase - um bis zu 6,4 Grad steigen.

Der Kohlendioxidgehalt der Luft hat seit dem Jahr 1750 um 35 Prozent zugenommen. Die Zuwachsrate der letzten zehn Jahre ist die größte seit fünfzig Jahren; der heutige Wert der größte in den letzten 650.000 Jahren. 78 Prozent der Erhöhung gehen auf die Nutzung fossiler Brennstoffe zurück - 22 Prozent auf Entwaldungen, Überweidung und die Haltung von Nutztieren. Klimarekonstruktionen


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