Opernball

Paris killt'n

Stadtleben | aus FALTER 07/07 vom 14.02.2007

Schön langsam dreht man durch in Wien. Nein, noch nicht im Dreivierteltakt. Seit Wochen schon gibt es täglich mindestens eine Paris-Hilton-Schlagzeile in den Medien. Und seitdem Baumeister Richard Lugner offiziell verlautbart hat, dass die weltberühmte Hotelerbin heuer tatsächlich sein Gast beim Opernball sein wird, steht bei jeder Meldung auch noch das Wörtchen Skandal dabei. So viel Wirbel gab es noch nie um einen Lugner'schen Logenpromi, so viel Geld wie heuer dürfte der Shoppingmallbetreiber auch noch nie springen haben lassen. Wobei Lugner stets beteuert, seine Ballgäste würden nicht bezahlt und bekämen lediglich ein Honorar fürs Autogrammeschreiben im Einkaufszentrum. Dagegen kommt nicht einmal Anna Netrebko an, unser eingebürgerter singender Weltstar aus Russland, der den Ball der Künstler in der Wiener Staatsoper heuer wieder eröffnet. Meldungen, dass Operndirektor und Ballvater Ioan Holender nicht jene Kutsche mit echtem (!) Pferde (ohne Windel, aber mit Gummipantoffeln)


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