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Stadtleben | aus FALTER 07/07 vom 14.02.2007

Es gibt gar nicht wenige, die Sean Lennon aufgrund seiner berühmten Eltern ungehört Berufsverbot erteilen möchten. Dabei ist der Sohn von John und Yoko nicht nur ein bemerkenswerter Musiker, sondern auch ein charmanter Entertainer, wie sein Wuk-Gastspiel zeigte. "Die globale Erderwärmung ist eine gute Sache", freute sich Lennon etwa über die milden Temperaturen. "Mein Auto steht auch mit laufendem Motor vor der Tür, vielleicht bekommen wir's ja hin, dass sich Wien bis 2020 wie Hawaii anfühlt." Zur Erklärung des erstmals live gespielten neuen Songs "Smoking Mirrors" packte ein Bandmitglied all seine Deutschkenntnisse aus ("rauchende Spiegel - heißt das was?"), während Lennon selbst dramatisch verkündete, sich auf Tour wie Odysseus zu fühlen ("fünf Wochen - eine Ewigkeit!"). Nur ein besserer Optiker wäre dem sympathischen jungen Mann vielleicht zu empfehlen - damit er seine klobige Brille beim nächsten Wien-Besuch nicht wieder mitten im Gitarrensolo vorm Absturz retten muss.


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