Tier der Woche

Total lächerlich

Stadtleben | Peter Iwaniewicz | aus FALTER 07/07 vom 14.02.2007

Fastenzeit. Jetzt ist wieder einmal Schluss mit lustig! "Vieles oder gar schallendes Gelächter nicht lieben", so steht es in den Benediktusregeln, die man in einem christlichen Land tunlichst befolgen sollte. Aber auch in islamischen Ländern wie der Türkei hat man nicht gut lachen, seitdem dort die Zeichentrickfilmserie "Winnie the Pooh" nicht mehr im Fernsehen gezeigt werden darf, weil der hosenlose Bär zu viel mit einem unreinen Tier, dem Ferkel, spielt.

Auch hier gibt es nichts zum Lachen, zumindest nichts Unreflektiertes. Zum Glück können wir dazu auf die Erkenntnisse der Gelotologie, der Lachforschung, zurückgreifen: eine Reizung des Nucleus accumbens im Großhirn bewirkt die Ausschüttung von Dopamin und Adrenalin, der Puls steigt auf 120 Schläge pro Minute an, die Lungenflügel dehnen sich und nehmen drei-bis viermal mehr Sauerstoff auf. Die Bauchmuskeln spannen sich an und drücken die Atemluft mit circa hundert Stundenkilometern hinaus. Nach etwa sechs Sekunden ist der durchschnittliche


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