Aufgeblättert

Carsten Fastner | Kultur | aus FALTER 08/07 vom 21.02.2007

Oper ist schön, aber teuer. Nur naheliegend also, dass im Rahmen der Tagungsreihe "Kultur und Wirtschaft" des Forum Alpbach 2005 auch die seltsam anmutende Frage gestellt wurde: "Braucht die Wirtschaft das Musiktheater?" Diskutiert wurde über Gegenwart und Zukunft des "kostenintensiven", aber auch "prestigeträchtigen" Genres zwischen öffentlicher und privater Hand; unter dem Titel "Teure Kunstform Oper?" haben Manfred Jochum und Isolde Schmid-Reiter die Beiträge herausgebracht. Unter den Autoren finden sich prominente Theater-und Festivalleiter, Kulturmanager, Künstler, ressortzuständige Politiker und Beamte sowie immerhin ein Vertreter der Wirtschaft. Dementsprechend einig ist man sich darüber, dass die Oper erhaltenswert sei; es gibt aber auch interessante Ansätze zur finanziellen Zukunftssicherung zu lesen - nicht zuletzt inspiriert von erfolgreichen Modellen vergangener Tage.

Früher hatte es die Oper leichter. Noch im 19. Jahrhundert galt sie als die kulturelle Institution,

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