Yeah, yeah, Yates!


Klaus Nüchtern
Kultur | aus FALTER 08/07 vom 21.02.2007

LITERATUR Mit dem Roman "Easter Parade" wird die Wiederentdeckung des großen amerikanischen Schriftstellers Richard Yates (1926 -1992) fortgesetzt: posthumer Triumph eines todtraurigen Realisten.

Yates und Hype? Also, das sind nun wirklich zwei Worte, von denen ich nie erwartet hätte, dass sie je zusammenfinden würden", gibt sich der Schriftsteller Stewart O'Nan im Falter-Interview (siehe Kasten) überrascht. "So gut zu schreiben und dann vergessen zu werden, ist ein schreckliches Vermächtnis", hatte O'Nan 1999 in seinem Essay "The Lost World of Richard Yates" noch geschrieben. Glücklicherweise sollte sich die Finalität dieser Prognose dann doch als Irrtum erweisen. 2001 kamen in den USA die "Collected Stories" heraus, die meisten Romane wurden in Taschenbuchausgaben neu aufgelegt, und das Yates'sche Schaffen generell einer wohlwollenden Neubewertung unterzogen.

Ein wenig zeitversetzt wurde Yates auch im deutschen Sprachraum neu entdeckt: 2002 erschien in der Deutschen Verlags-Anstalt

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