"In Wien geht's mir besser"

Kultur | Michael Omasta | aus FALTER 08/07 vom 21.02.2007

ZEITGESCHICHTE Eric Pleskow, Filmproduzent und Ehrenpräsident der Viennale, wird Ehrenbürger seiner Geburtsstadt. Ein Gespräch über Geschäft und Glück, Billy Wilder und Joseph McCarthy, über Kindheit in Wien und den Bau der Berliner Mauer. Eric Pleskow hat das Filmgeschäft von der Pieke auf gelernt. Er war Cutter, alliierter Filmoffizier in Nachkriegsdeutschland, dann Verleihchef der United Artists für Europa, schließlich Chief Executive und Präsident dieses Hollywoodriesen sowie Mitbegründer von Orion Pictures und zuletzt unabhängiger Produzent.

Lässt man die Stationen seiner Karriere einmal so Revue passieren, kommt einem unweigerlich der Begriff vom "Hollywood-Tycoon" in den Sinn. Allerdings gibt es kaum ein Wort, das schlechter auf den 1924 in Wien geborenen Erich Pleskoff passt: Er hasst jegliches Aufheben um seine Person, hält sich lieber im Hintergrund, spricht ruhig und besonnen, ein weiches, fast akzentfreies Wienerisch, auch fast siebzig Jahre nachdem er, 1939, in


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