"Ein ganz großer Lutscher"

Kultur | Christof Huemer | aus FALTER 09/07 vom 28.02.2007

KUNST I Menschen schweben, Häuser atmen, Seelen hüpfen: Für Werner Reiterer steckt in seinen Werken auch "Punk, ein wenig Romantik und etwas Techno". Eine Schau im Kunsthaus zeigt seine "Spinnereien".

Was hat der Mann bloß gegen Katzen? Werner Reiterer sieht gut aus, hat Stress, muss in ein paar Tagen nach Madrid, vorher aber noch ein Kunstwerk für seine Ausstellung im Kunsthaus Graz fertig stellen, eine Wolke aus Styropor, in der scheinbar eine eingeschlossene Fliege summt. "Diese Wolke samt Fliege stellt auch unseren Denkraum dar", erklärt Werner Reiterer, in Graz geborener Künstler, wohnhaft in Wien, dann so schnell, dass man gar nicht folgen kann. Man sieht sich im Atelier um. Bis auf die Wolke sind alle Arbeiten verpackt, bereit für den Abtransport nach Graz. Immer noch denkt man an zerschnittene Katzen, an in Menschenhaut eingenähte Katzenleichen, allesamt kopfgeborene Scheußlichkeiten aus "Sigi", einem neueren Werk dieses freundlichen Kunststars.

Falter: Herr Reiterer, was


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