Ein Maximum an Minimalismus

Kultur | aus FALTER 09/07 vom 28.02.2007

POP Der von der berühmten Grazer Band Lasch bekannte Musiker Max Tertinegg erwärmt als max Min mit seinem eleganten Songwriter-Pop-Debütalbum die Herzen. TIZ SCHAFFER

Man könnte Vertretern der internetaffinen "Generation Web 2.0" vielleicht einen Mangel an klassischer Sinnlichkeit attestieren - man denke nur an das technologieverliebte "Laptopen" im Gehen und im Stehen. Der Grazer Musiker Max Tertinegg alias max Min, ausgebildeter Infodesigner und freiberuflicher Webdesigner, gehört schon aus beruflichen Gründen zu dieser Spezies, verfolgt aber gleichzeitig auch den - natürlich romantisch verbrämten - Lebensentwurf des freiheitsliebenden Popkünstlers.

Als Webdesigner hat er sich das vielseitige Programm "Typo 3" angeeignet, seiner Meinung nach eine Wunderwaffe. Auf dieser feuert der 28-jährige Workaholic dann so lange, bis er sich - finanziell gesehen - einen halbjährigen Aufenthalt in Berlin leisten kann. Wie im vergangenen Jahr. Und natürlich ausschließlich der Musik wegen.

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