Liebe Leserin, lieber Leser!


Klaus Nüchtern

Vorwort, FALTER 09/07 vom 28.02.2007

Alles, was ein Mann schöner ist wie ein Aff, ist bekanntlich ein Luxus. Man muss dem ja nicht zustimmen, um die Nähe von Mensch und dem gewiss nicht grundlos so genannten "Menschenaffen" anzuerkennen. Da stellt sich dann schon auch die Frage, welche (Menschen-)Rechte ein Menschenaffe eigentlich hat. Der Schimpanse Hiasl, wohnhaft in Vöslau, hat zum Beispiel 5000 Euro geschenkt bekommen, über die er allerdings nur gemeinsam mit seinem zweibeinigen Freund verfügen kann. Nina Horaczek hat die Details recherchiert (S. 12). Heribert Corn hat fotografiert und wäre - sofort als Rivale identifiziert - vermutlich in relativ kurzer Zeit getötet worden, hätte sich nicht eine dicke Scheibe Panzerglas zwischen den beiden befunden. Man kennt das ja von Familienfeierlichkeiten: Mit Verwandten ist nicht immer gut Kirschen essen.

Selbiges lässt sich auch vom sogenannten Kieberer behaupten - vor allem, wenn man selber einer ist. Zu Matthias Bernold waren sie aber eigentlich recht freundlich, redeten

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