Hektik statt Taktik

Vorwort | Ernest Rudel | aus FALTER 09/07 vom 28.02.2007

KOMMENTAR Ein Problem wie der Klimawandel kann nicht auf EU-Ebene, sondern nur global gelöst werden.

Die Diskussion um den Klimawandel sorgt für Zündstoff in den politischen Kabinetten, insbesondere in denen der sogenannten Industrieländer. Nicht zuletzt der jüngste IPCC-Klimabericht und die zum Teil übertriebenen publizierten Horrorszenarien sowie zahlreiche Kommentare aus Politik, Wirtschaft und Umweltorganisationen zeichnen verantwortlich für eine besorgte und in großem Maße verunsicherte Öffentlichkeit.

Die Menschheit hatte in ihrer Geschichte immer wieder mit verschiedenen natürlichen Arten des Klimawandels zu kämpfen. Der Terminus selbst ist allerdings insofern irreführend, als es nie einen unumkehrbaren "Wandel" des Klimas gegeben hat, sondern immer Schwankungen, mit Extremen, oft auch lang dauernde Trends, die aber irgendwann doch zu Ende gingen. Von manchen Historikern wird die relative Stabilität des Klimas der letzten 10.000 Jahre nach dem Ende der letzten Eiszeit


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