"Standard" zerteilt sich


Nina Horaczek
Medien | aus FALTER 09/07 vom 28.02.2007

ZEITUNG Der "Standard" möchte Mitarbeiter in ein neues Unternehmen auslagern. Die Gewerkschaft droht mit Streik.

Nach der ersten Überraschung, dem eben verkündeten Aufstieg von Alexandra Föderl-Schmid zur Chefredakteurin, folgt bei der Tageszeitung Der Standard gleich die nächste: Alle Nichtredakteure, also Layouter und sonstige Angestellten, sollen in die neu gegründete Standard Service GmbH, eine hundertprozentige Tochter des Standard, transferiert werden, bestätigt Franz Bittner, Obmann der Gewerkschaft Druck, Journalismus, Papier. "Dort müssen die Mitarbeiter vom Journalistenkollektivvertrag in den wesentlich schlechteren Kollektivvertrag für Werbung und Marktkommunikation wechseln", kritisiert der Gewerkschafter.

Dies betreffe mehr als die Hälfte der Angestellten und sei "erstmalig eine wirklich vollkommene Übertragung von Mitarbeitern aus Kostengründen". Das möchte sich die Gewerkschaft nicht gefallen lassen. "Für mich ist ein Streik nicht weit weg", warnt Bittner. Denn

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