Kommentar

Wiener Staatsoper: Jetzt geht's los

Kultur | Carsten Fastner | aus FALTER 09/07 vom 28.02.2007

Anfang voriger Woche herrschte noch Ruhe. Das spekulative Raunen über die Zukunft der Wiener Staatsoper und ihres Allzeit-Langzeit-Direktors war weitgehend verstummt - ein Umstand, der letzten Mittwoch an dieser Stelle voreilig als Hinweis darauf gedeutet wurde, dass eine weitere, vierte Verlängerung des bis August 2010 amtierenden Ioan Holender um ein Jahr bevorstehen könnte. Womit, so die frohe Hoffnung, für die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung Zeit genug gewonnen wäre, "sich endlich einmal eine anständige Lösung auszudenken, die für die Zukunft nicht nur der Staatsoper, sondern des gesamten Opernbetriebs in Wien mehr verspricht als die Fortsetzung der Weiterführung der Verwaltung des Status quo".

Denkste. Nur wenige Stunden nach Erscheinen des letzten Falter schickte Holender ein handgeschriebenes Billet an die Presseagentur Apa, auf dem er lapidar mitteilte: "Ich stehe für eine etwaige Verlängerung über die derzeitige Laufzeit meines Staatsopernvertrags nicht mehr


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