Der unsichtbare Vierte

Kultur | Maya Mckechneay | aus FALTER 09/07 vom 28.02.2007

FILM Kniffliger geht's kaum: Für die Komödie "Immer nie am Meer" filmte Kameramann Martin Gschlacht mit Christoph Grissemann, Dirk Stermann und Heinz Strunk drei Wochen lang in einem Auto.

Auf der Heimfahrt von einer Vinothekeneinweihung kommt die Besatzung eines Mercedes-Coupés von der Straße ab, rauscht durchs Frühjahrslaub und klemmt sich derart unheilvoll zwischen zwei Baumstämmen fest, dass die Türen blockiert sind. Blöd, dass auch die elektrischen Fensterheber nicht funktionieren, das Dachfenster klemmt und die Scheiben aus Panzerglas sind, handelt es sich doch um den ehemaligen Dienstwagen von Kurt Waldheim: Für die nächsten Stunden, Tage, ja vielleicht bis zum letzten Atemzug ist man, wie Beifahrer Anzengruber gar nicht zimperlich resümiert, "gefangen in der Nazikarre".

Über zwei Jahre arbeiteten die FM4-Stars Grissemann und Stermann gemeinsam mit dem Hamburger Komiker Heinz Strunk und Regisseur Antonin Svoboda (unter Mitarbeit von Jörg Kalt) am Drehbuch zu "Immer nie


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