Wie wird das, Herr Scheuba?

Stadtleben | aus FALTER 09/07 vom 28.02.2007

Sie mussten wegen eines Scherzes im Zusammenhang mit der "Kristallerbin" Fiona Swarovski eine Erklärung abgeben, es habe sich nur um einen Scherz gehandelt. Muss man als Kabarettist in diesem Land immer dazusagen, wenn man zu scherzen beliebt? Ist das alles nicht furchtbar peinlich?

"Ich musste weder irgendetwas zurücknehmen noch mich für irgendetwas entschuldigen. Und die Erklärung, dass man es ,bedauert' wenn ein Scherz anders verstanden wird', gilt praktisch für jegliche kabarettistische Tätigkeit. Natürlich ist das Thema der Klage von erhabener Bedeutungslosigkeit. Von Fiona Grasser vor Gericht gebracht zu werden, ist für einen Satiriker ähnlich reizvoll wie für einen Gourmet eine Einladung von Richard Lugner in den Marchfelderhof."

Florian Scheuba ist Kabarettist


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