Endstation Steiermark

Politik | Donja Noormofidi Und Gerlinde Pölsler | aus FALTER 10/07 vom 07.03.2007

NAHVERKEHR Kaum sonst wo in Österreich ist der öffentliche Verkehr so schlecht ausgebaut wie im Großraum Graz. Bis zu 120.000 Pendler kommen deshalb täglich mit dem Auto in die Landeshauptstadt. Die Feinstaubmaßnahmen sind dagegen Kinkerlitzchen. Die Politik zögert und zaudert weiter. Besserung ist nicht in Sicht.

Elf Stunden dauert jeder Arbeitstag von Georg H. Der behinderte Mann wohnt in Hausmannstätten und arbeitet in Unterpremstätten. Die beiden Gemeinden sind zwölf Kilometer voneinander entfernt, mit dem Auto kommt man leicht in einer Viertelstunde vom einen Ort zum anderen. Beide liegen mitten im boomenden Grazer Speckgürtel und haben in den letzten Jahren zahlreiche Betriebe angezogen, zu denen auch viele Grazer Tag für Tag hinauspendeln.

Das bedeutet aber keineswegs, dass man deshalb mit Bus oder Bahn ganz einfach von da nach Graz käme. Und schon gar nicht heißt das, dass ein Hausmannstättener mit dem Bus nach Unterpremstätten fahren könnte, ohne eine Schleife über


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