"Zwischen Kleinmut und Größenwahn"

Kultur | Thomas Wolkinger | aus FALTER 10/07 vom 07.03.2007

KUNSTHAUS Joanneum-Intendant und Kunsthaus-Chef Peter Pakesch über die Ambivalenz der Normalbürger, über Sesselsäger, Erbsenzähler, Platzhirsche und über die Bauchschmerzen einer Stadt.

Peter Pakesch ist wieder guter Laune. Gerade ist ein weiteres Solidaritätsschreiben bei ihm eingetrudelt, diesmal aus der Kanzlei des Bundespräsidenten, die dem Joanneum-Geschäftsführer und Intendanten des Grazer Kunsthauses gute Arbeit "am Puls der Zeit" bescheinigt. Warum das gesagt werden muss? In der Vorwoche hatten die beiden Styria-Medien Graz im Bild und Kleine Zeitung in unterschiedlicher Weise Stimmung gegen das Kunsthaus, das markanteste Zeichen für zeitgenössische Kunst der Stadtgeschichte, gemacht. Das wöchentliche Gratisblatt hatte aus einer von Pakesch beauftragten internen Evaluierung ein Besucher-und "Finanzdebakel" abgeleitet, und die Kleine Zeitung druckte eine interne Evaluierung der Befindlichkeit eines Kulturredakteurs, der einen bösen Rundumschlag gegen Architektur, Programm,


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