Kino-Poker

Stadtleben | Fabian Wallmüller | aus FALTER 10/07 vom 07.03.2007

KINO Die Winkelzüge rund um das in Bedrängnis geratene Kino im Augarten zeigen einmal mehr: Kulturpolitik wird in Graz zunehmend dem Goodwill privater Investoren überlassen.

Entschuldigung, das stimmt ja alles gar nicht!" Wird Nikos Grigoriadis auf Meldungen über die baldige Schließung des Kinos im Augarten (KIZ) angesprochen, kann der Chef des KIZ schon einmal in Rage geraten. Kämpft er doch zurzeit gleich an mehreren Fronten um sein Filmtheater. Da wäre einmal ein sich schon länger hinziehender Streit mit der Stadt um 35.000 Euro, die dem Kino anno 2003 für den behindertengerechten Umbau seiner WCs zugesprochen, aber bisher nicht verwendet wurden. Nun will die Stadt die Förderung wiederhaben. "Das Geld war zu wenig, wir hätten die dreifache Summe gebraucht", erklärt Grigoriadis, der Ende letzten Jahres mit einer abgespeckten Umbauvariante beim Amt für barrierefreies Bauen vorstellig wurde. Dort staunte er nicht schlecht, als man ihm mitteilte: "Was wollen Sie, das KIZ kommt


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