Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | Klaus Nüchtern | aus FALTER 10/07 vom 07.03.2007

Auf die Frage, wo es in Wien den besten Kaffee gibt, soll Demel-Besitzer Udo Proksch seinerzeit ansatzlos mit "in der Aida" geantwortet haben. Ob man sich dieser Meinung nun anschließen kann oder nicht (ich finde, ja, man kann), die Aida ist jedenfalls eine Institution und verfügt über einige der schönsten Kaffeehäuser, die man in der Stadt finden kann. Schon allein diese Orgien aus Braun, Creme und Rosa, die Katharina Gossow für das Cover sehr schön eingefangen hat, machen die Welt gleich einen Hauch besser - und auch ein Export von Aidaismus in die arabische Welt kann dieser nur gut bekommen. Ob das auch auf die "sanfte Modernisierung" des Familienbetriebs zutrifft (man zuckt bei solchen, auf Samtpfoten einherschleichenden Euphemismen ja immer ein bisschen zusammen), lässt sich schwer sagen. Heike Hausensteiner hat sich dem Phänomen Aida jedenfalls gleich von mehreren Seiten her genähert und auch arbeitsrechtliche Aspekte nicht ausgespart (siehe Seite 68).

Die Situation von Frauen


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