Letzter Tango

Bernd Dörler | Vorwort | aus FALTER 10/07 vom 07.03.2007

KOMMENTAR Tony Blair ist ausgebrannt und beim Volk unten durch. Doch wann er endlich gehen darf, entscheidet Scotland Yard.

Beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos durfte der britische Premier Tony Blair auf dem elitären Kirtag der Wirtschafts-und Staatenlenker soeben den letzten Tango tanzen. Im nächsten Winter wird er nicht mehr dabei sein, jedenfalls nicht mehr als Politiker. Blair wird bald zurücktreten. Er kämpft nur noch um den ihm gebührenden Platz in der Geschichte. Er weiß, wenn er sich zu lange ans Amt krallt, wird ihn seine eigene Partei, die Labour Party, stürzen, obwohl er ihr zwei fulminante Wahlsiege beschert hat und seinen Günstlingen tolle Posten und Jobs. Oder der britische Bürger wählt ihn ab. Anfang Mai - Blair wird dann mit zehn Jahren der längstdienende Labour-Regierungschef aller Zeiten sein - finden Regionalwahlen statt. Labour-Strategen rechnen mit einer vernichtenden Niederlage, mit einer Abrechnung des Volkes mit seiner kriegstreibenden Irakpolitik als Büchsenspanner

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