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Koscher in Wien

Stadtleben | aus FALTER 10/07 vom 07.03.2007

Die jüdischen Speisegesetze sind überaus kompliziert. Grundsatz ist: "Milchiges" und "Fleischiges" nicht zu mischen, auch in der Küche zu trennen, Verbot von Säugetieren, die nicht wiederkäuen oder keine gespaltenen Hufe haben, und von Wassertieren ohne Flossen und Schuppen. Koscher gekocht wird in Wien hier:

Alef Alef, 1., Seitenstettengasse 2, Tel. 535 25 30, tägl. 12-15, So-Do 18-22 Uhr.

Wiens erstes koscheres Restaurant direkt neben der Synagoge. Hat schon unterschiedliche Phasen hinter sich gebracht, derzeit hauptsächlich osteuropäische Aschkenasimküche.

Bahur Tov, 2., Taborstraße 19, Tel. 0699/19 57 71 29, So-Do 11-24, Fr 11-16 Uhr, www.bahur-tov.com

Skurriles und überaus sympathisches Grillrestaurant mit tollem Portal und prächtiger Vitrine. Speziell vor allem die Spieße und hier besonders jene mit Hoden.

Milk & Honey, 2., Kleine Sperlgasse 7, Tel. 212 81 69, Mo-Do 11-15, 18-22 Uhr.

Sehr verborgen gelegene, edel gestylte Pizzeria mit verhangenen Fenstern, gehört zum Koscherland-Supermarkt gegenüber.

Café Teitelbaum, 1., Dorotheergasse 11, Tel. 512 55 45, Mo-Mi, Fr, So 10-18, Do 10-20 Uhr, www.jmw.at

Wunderschönes, kleines, sehr entspanntes Café, in dem zwar nicht definitiv koscher gekocht wird, aber nur "milchig" und vegetarisch (neutral), und zwar sehr gut.

WEIN - Wenn Journalisten Wein machen: Manfred Klimek, früher Fotochef bei "profil", mittlerweile hauptsächlich in Deutschland unterwegs, und Stephan Klasmann vom "Format" zum Beispiel; ein fetter, weicher, angenehm unkomplizierter Rosso aus der Maremma, zusammengestellt aus Cabernet Sauvignon, Petit Verdot, Syrah und Merlot. Wunderbar unkonventionell, wehrt sich nicht gegen das Getrunkenwerden.

Preis: E 16,90 Bewertung: 4/5 (sehr gut), bei www.weinselektion.at


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