Aufgeblättert

Kultur | Thomas Aistleitner | aus FALTER 11/07 vom 14.03.2007

Es gibt sie noch, die Bücher, die selbst superliberale, allesverstehende Eltern zur Verzweiflung bringen. Dass sie auch noch serienweise hergestellt werden, macht es nicht einfacher. "Spook" etwa bringt "Fälle" aus dem Leben eines Geisterjägers und seines 13-jährigen Schülers Tom. Hier spuken keine harmlosen Gespenster, es wird gefoltert und gekillt - mit beachtlicher Liebe zum Detail (Verlagsempfehlung: ab zehn). In einer mittelalterlichen Welt leben zahlreiche böse Geschöpfe unter der Erde und ernähren sich am liebsten von Menschenblut. Aufgabe eines Spook ist es, sein Land vor solchen Wesen zu schützen, vor allem wenn sie gemeinsame Sache mit den Hexen machen. Was die Serie von Geistergeschichten und Gewaltfantasien abhebt: Der grausamste Feind ist kein Monster, sondern die Inquisition. "Spook. Der Fluch des Geisterjägers", ist der zweite Band der Bestsellerreihe, in England sind sie schon beim vierten.

Eine 70er-Jahre-Ästhetik prägt die Bilder von Nikolaus Heidelbach in "Königin


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