Abzählen vs. Einsackeln

Stadtleben | Martina Stemmer | aus FALTER 11/07 vom 14.03.2007

HUNDEKOT Vor einem Jahr sammelten verärgerte Bürger Unterschriften gegen Trümmerln, hundescheißefrei ist die Stadt deshalb aber noch lange nicht.

Ein leerer Sackerlautomat, sagt Paul Cech, sei inzwischen der schlimmste Albtraum eines jeden Hundebesitzers. "Ich werde fast panisch, wenn ich nichts finde, mit dem ich das Trümmerl aufheben kann." Der Hundefreund achtet deshalb stets darauf, ein paar Extraplastiksackerln mitzuhaben. "Für alle Fälle. Und manchmal muss man ja auch einem anderen Herrl oder Frauerl aushelfen." Bücke man sich in Wien nämlich nicht umgehend nach dem Haufen seines Hundes, werde man sogleich von Passanten beschimpft. Insofern, gibt Cech, der mit seinen fünf Vierbeinern regelmäßig für eine Rettungshundeorganisation arbeitet, zu, hätten die Antihundekot-Aktivisten, die vor einem Jahr 157.000 Unterschriften für eine scheißefreie Stadt sammelten, schon etwas erreicht. "Das Bewusstsein hat sich auf jeden Fall verändert. Es liegen viel weniger Haufen auf der


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