Es funkt

Stadtleben | Martina Stemmer | aus FALTER 11/07 vom 14.03.2007

BRAUCHTUM Bald riecht's am Himmel wieder nach verbrannter Tanne, heißem Fett und frischem Schübling: Am Sonntag ist Funkenfest.

Wir im Osten sind immer ein paar Wochen hintennach. Ein echtes Vorarlberger Funkenfest wird nämlich traditionellerweise am ersten Sonntag nach Aschermittwoch begangen, und das war dieses Jahr der 25. Februar. Macht aber nichts. Hinterm Arlberg wissen eh die Wenigsten, wann nach alemannischem Brauch ein meterhoher Haufen Holz abgefackelt wird - und die, die's wissen, haben Verständnis dafür, dass sich die Ländlebewohner am "Funkasunntig" um die eigenen Scheiterhaufen kümmern müssen.

Haben sie zu Hause aber erst einmal sämtliche Brennholzreste plus ein paar eigens dafür gefällte Tannen verbrannt, ist die Bundeshauptstadt dran. Am 17. März findet auf der Wiese beim Lebensbaumkreis in Döbling wieder die Wien-Version des Funkenfests statt. Bereits zum zehnten Mal tun sich Wiener und Vorarlberger zusammen, um mittels Feuer den Frühling einzuläuten. Das Zündeln


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