Ohne Geld kein Film

Heike Hausensteiner
Stadtleben, FALTER 11/07 vom 14.03.2007

AUGARTEN Das Filmarchiv will den bebaubaren Spitz nicht den Sängerknaben überlassen. Noch fehlt aber das Geld für das Projekt Augartenkino.

Über Geschmack lässt sich gut streiten. Vor allem wenn es um den Augarten geht. Nachdem das Projekt Sängerknabensaal bei den Anrainern nicht sehr beliebt ist (der Falter berichtete), hat Ernst Kieninger, Geschäftsführer des ebenfalls im Augarten angesiedelten Filmarchivs Austria, jetzt seine Vorstellungen von einer sinnvollen Bebauung des Augartenspitzes zwischen Castellezgasse und Oberer Augartenstraße vorgestellt: Er plant einen Neubau, der Ausstellungen, Forschungsräume, eine audiovisuelle Bibliothek sowie ein Freiluftkino beherbergen soll. Ziel ist, ein neues Filmzentrum zu etablieren. Kieninger hat Viennale-Direktor Hans Hurch als "logischen Partner" an Bord geholt. Die geplanten zwei Kinosäle - 150 bis 170 beziehungsweise siebzig bis achtzig Plätze - sollen auch Viennale-Besucher in den Barockgarten locken. Das Stadtkino am, so Hurch,

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