Bei Frau Madame

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 11/07 vom 14.03.2007

WOHNEN Brigitte Kury macht aus historischen Stoffen echt schöne Pölster.

Das hat ja irgendwann so kommen müssen: Brigitte Kury gibt offen zu, eine "fanatische Sammlerin" zu sein. Vor allem sammelt Kury Stoffe aus den Fünfziger-, Sechziger-und Siebzigerjahren; also nicht irgendwelche, sondern wunderschöne. Ursprünglich von der Mode her kommend, hat sie zehn Jahre fürs österreichische Modesekretariat gearbeitet, in dieser Funktion die halbe Welt bereist und sich überall, wo sie hinkam, nach historischen Stoffen aus Designerhand umgesehen. Aber auch Geschirr, blumenbemusterte britische Kaffeekannen im Sixties-Look. Oder Art-Déco-Spiegel mit geschliffenen Rändern aus englischen Schlafstuben. Nachdem ihr privates Umfeld begann, Kurys Sammeltrieb eher anstrengend zu finden, entschloss sie sich, andere Menschen an ihrer Sammlung teilhaben zu lassen. Und jetzt gibt es Madame Kury, einen wunderbaren Laden für Leute mit Sinn fürs Schöne. Zum Beispiel für historische Quilts, aus kleinen

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