Landnahme auf Steirisch

Tomaz Klipsteter | Politik | aus FALTER 12/07 vom 21.03.2007

NACHBARN Steirer kaufen slowenisches Gebiet an der Grenze zu Österreich auf. Ob sich durch den Verkauf von slowenischem Eigentum nun auch die ethnische Grenze verschiebt? In Slowenien herrscht jedenfalls Sorge um die Verfremdung des Grenzlandes.

Nach ihrer Scheidung hatte sich Terezija Kompan prompt entschieden, ihren Besitz bei Zgornje Vrtic\0x02C7e bei Svec\0x02C7ina zu verkaufen. "Fast ein Jahrzehnt gab es kein echtes Kaufinteresse. Vor drei Wochen kam ein österreichischer Händler aus der Umgebung von Leibnitz, der von Haus zu Haus ging und jemanden suchte, der seinen Besitz in Grenznähe verkaufen würde. Wir haben uns schnell geeinigt. Um den Preis hat er überhaupt nicht gefeilscht", zeigt sich die Pensionistin zufrieden. "Ich bin sehr froh, dass dieser Herr kam, wir haben einen hervorragenden Vertrag abgeschlossen. Ich werde noch drei Jahre im alten Haus leben, danach wird der Leibnitzer auch diesen Teil des Hofs ankaufen, und ich werde dann in die Nähe meiner Tochter nach Kamnica

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