"Esst doch mit den Händen!"

Stadtleben | aus FALTER 12/07 vom 21.03.2007

STADTMENSCH Bambo Rauter ist einer der steirischsten Afrikaner in Graz. Jetzt schwingt er auch im neuen Megaphon-Café den Kochlöffel - und versucht nebenbei, den anderen Österreichern Manieren beizubringen. DONJA NOORMOFIDI

Bambo Rauter ist im Stress, ständig will jemand etwas von ihm. Vergangenen Freitag hat das Megaphon-Café im Auschlössl aufgesperrt, da gibt es Fragen zu klären: Kann man Radler auch mit Bionade machen? Woher bekommt man die tollen Teegläser mit integriertem Sieb? Warum spuckt die Kassa den Bon nicht aus? Und alle fragen Bambo Rauter, der künftig in der Küche und auch hinter der Bar des neuen Cafés Regie führt und zum Glück meist eine Antwort weiß. Der gebürtige Senegalese ist mittlerweile österreichischer Staatsbürger, mit einer Österreicherin verheiratet - daher der ungewöhnliche Nachname - und ein echter Tausendsassa. Rauter ist einer der bekanntesten Afrikaner in Graz, man trifft ihn zum Beispiel bei Trommelkursen in Schulen, im Steireranzug auf


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