The Wind of Change

Extra | Karl A. Duffek | aus FALTER 12/07 vom 21.03.2007

DIE ACHTZIGERJAHRE Mit viel Ironie, aber ohne Herablassung hetzt Adam Langer seinen Protagonisten beim Versuch hinterher, die Adoleszenz hinter sich zu bringen.

Die windige Stadt", the windy city, so nennt man in den USA Chicago, weil der Lake Michigan stets für eine kräftige Brise sorgt. Von dort stammt Adam Langer, von dort handelt auch sein nunmehr zweiter Roman. Es ist die jüdisch geprägte North Side der Stadt, die wie im Erstling "Crossing California" im Mittelpunk steht, auch die handelnden Personen sind großteils dieselben.

Mittlerweile sind wir freilich in den frühen 1980er-Jahren angekommen, die vertraute Community verändert sich, sie zerfällt langsam, die Kids aus dem ersten Buch beenden die High School, verlieren einander zeitweilig aus den Augen, gehen nach New York, Berlin oder L.A., treffen einander dann aber doch wieder - in ihrer prekären Heimat West Rogers Park.

Langer, Jahrgang 1967, erzählt von seiner Generation, vom Erwachsenwerden in einer Zeit der leisen, aber


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