Henry außer sich

Extra | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 12/07 vom 21.03.2007

ART & MONEY Was seither geschah: Mit seinem neuen Roman "Ehrensachen" schließt Louis Begley an sein stark autobiografisches Debüt "Lügen in Zeiten des Krieges" an.

Louis Begley ist in der literarischen Welt als begnadeter Spätstarter und Quereinsteiger bekannt. Der damals 58-Jährige hatte längst Karriere als Wirtschaftsanwalt in New York gemacht, als er 1991 mit dem Roman "Lügen in Zeiten des Krieges" sein vielbeachtetes Debüt als Schriftsteller gab. In der Geschichte eines jüdischen Knaben, der den Zweiten Weltkrieg in Polen dank seiner patenten Tante überlebt, hatte der gebürtige Pole Louis Begley recht offensichtlich seine eigene Biografie verarbeitet; in die folgenden Bücher hat sich der Autor nur noch indirekt eingeschrieben. Das Milieu, in dem Romane wie "Der Mann, der zu spät kam", "Wie Max es sah" oder "Schmidt" spielen, kennt Begley aus nächster Nähe: Es ist die Welt der Reichen aus New York und Umgebung. Mit kühler Empathie und ergreifendem Sarkasmus erzählt er


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