Unter der Oberfläche

Extra | Lena Yadlapalli | aus FALTER 12/07 vom 21.03.2007

Vorgeschichte Beides uralt: James Hutton fand die Zeit in der Erde, Hans Fricke den Quastenflosser im Meer.

James Hutton (1726-1797) beschrieb als Erster die Erde als "uralt" und war somit der "Mann, der die Zeit fand". Aber er fand nicht die Zeit, sich kurz zu fassen. Sein Hauptwerk "Theorie der Erde" von 1785 war ein 1200-Seiten-Ziegel und noch dazu unverständlich geschrieben. Zur Strafe wurde der "Vater der modernen Geologie" von der Nachwelt weitgehend vergessen. Hätte er wie Charles Darwin ein populäres Meisterwerk wie "Über den Ursprung der Arten" geschrieben, wäre ihm das wohl erspart geblieben, vermutet der Sachbuchautor Jack Repcheck. Das lässt wiederum vermuten, dass Repcheck nicht auf Du und Du mit Darwin ist, denn der "Ursprung" ist eine äußerst mühsame Lektüre. Biologie ist wohl einfach öffentlichkeitswirksamer als Geologie.

Der schottische Naturphilosoph Hutton hatte erkannt, dass eine starke Hitze im Erdinneren eine dynamische Bewegung der Erdoberfläche bewirkt


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