Tod eines Unangepassten

Politik | Pius Strobl | aus FALTER 12/07 vom 21.03.2007

NACHRUF Vergangene Woche starb der Schauspieler und Grün-Aktivist Herbert Fux.

Österreich ist um ein echtes Original und einen Menschen ärmer, der zweifellos das Prädikat "Persönlichkeit" verdient hat. Der Tod des über die Grenzen Österreichs hinaus bekannten Schauspielers Herbert Fux, der zugleich radikaler Demokrat, Mitbegründer der Salzburger Bürgerliste, Motor der österreichischen Grünbewegung, Nationalratsabgeordneter und - bis in seine letzten Lebenswochen - unermüdlicher Kämpfer gegen Architektursünden war, macht klar, was wir an ihm und mit ihm verloren haben.

In einer Welt, die immer stromlinienförmiger wird, brillierte er durch permanente Unangepasstheit - eine Eigenschaft, die er nicht einzuüben brauchte, sondern die einfach zu ihm gehörte. Fux war die personifizierte Unangepasstheit - was viele seiner Freunde und Mitstreiter mitunter eminent verstörte. Man konnte bei ihm nie sicher sein, was er als Nächstes im Schilde führen würde. Sicher konnte man nur sein,


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige