"Ich bin kein Arschloch"

Kultur | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 12/07 vom 21.03.2007

THEATER Der Münchner Dramatiker, Regisseur und Schauspieler Franz Xaver Kroetz inszeniert in der Josefstadt ein Schnitzler-Stück. Ein Gespräch über Schreiben und Leben, die Vor-und Nachteile des Berühmtseins und die Sinnlosigkeit von politischem Theater.

Seinen größten Trumpf spielt der neue Josefstadt-Direktor Herbert Föttinger erst am Ende seiner ersten Saison aus: Er hat den bayerischen Dramatiker, Regisseur und Schauspieler Franz Xaver Kroetz engagiert. Der 61-jährige Kroetz (Biografie siehe Kasten) inszeniert Arthur Schnitzlers Drama "Der Ruf des Lebens", Premiere ist am 19. April. Live kann man Kroetz schon kommenden Sonntag in der Josefstadt erleben, wenn er aus seinem im Vorjahr erschienenen Prosaband "Blut & Bier" liest.

Falter: Der frühere Bürgerschreck und Kommunist Franz Xaver Kroetz inszeniert in der Josefstadt, einem Hort des bürgerlichen Theaters. Wie konnte es dazu kommen?

Franz Xaver Kroetz: Ob bürgerlich oder nicht, interessiert mich nicht. Wenn ich gute Arbeitsbedingungen


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