Florian Kmet

"Ich habe viel Zappa gehört"

Kultur | Gerhard Stöger | aus FALTER 12/07 vom 21.03.2007

Florian Kmets bei Konkord erschienenes Solodebüt "Electric Songs" ist eine interessante Platte. Sie steht mit beiden Beinen im Pop, entzieht sich dabei allen gängigen Genrezuschreibungen und wirkt doch nie bemüht "anders". Der 1973 in Innsbruck geborene Gitarrist spielt zwar mit Singer/Songwritermotiven, ist aber weit eher am abenteuerlustigen Ausprobieren und Austüfteln denn am geradlinigen Spiel oder gar der authentischen Erzählung interessiert; Regengeräusche verwendet er ebenso für seine Musik wie Beats, die er mit dem eigenen Körper erzeugt, der sogenannten Human Beat Box. Als roter Faden zieht sich das facettenreiche Gitarrenspiel und der bei aller Perfektion doch stets hörbare Spaß an der Sache durch die teils mit sehr skurrilen Texten ausgestatteten und stets detailgenau ausgearbeiteten Songs. "Als Teenager habe ich viel Zappa gehört", sagt Kmet, und es klingt wie ein Erklärungsversuch. "Mir hat immer gefallen, dass er unter den wüsten Texten sehr fundierte politische


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