Übernahme - na und?

Vorwort | Friedrich Schneider | aus FALTER 13/07 vom 28.03.2007

KOMMENTAR II Trotz der Causa Böhler-Uddeholm sollte der Staat nicht mehr Einfluss auf Industrieunternehmen ausüben.

In den letzten Tagen ist der Stahlkonzern Böhler-Uddeholm aus dem steirischen Kapfenberg sehr stark ins Gerede geraten, da eine (feindliche) Übernahme durch den britischen Investor (CVC) droht. Böhler-Uddeholm ist ein sehr gut gehendes österreichisches Unternehmen mit hoher Rendite und deshalb natürlich ein sehr attraktiver Übernahmekandidat. In einer funktionierenden Marktwirtschaft sollte es selbstverständlich sein, dass ein derartiger Konzern für viele Investoren ein reizvolles Objekt ist. Daher ist es nichts Ungewöhnliches, dass hier Kaufversuche unternommen werden. Auch die großen österreichischen Konzerne wie voestalpine, VA Tech Siemens und andere kaufen und verkaufen laufend Firmen im Ausland, ohne dass dies in Österreich jemanden stört. Es stellt sich also die Frage, welchen Nachteil Österreich hat, wenn der Böhler-Udeholm-Konzern von einem ausländischen


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