Qual der Wahl

Politik | Florian Skrabal | aus FALTER 13/07 vom 28.03.2007

ÖH Ende Mai wählen die Studenten wieder ihre Vertretung. Das Buhlen um die Stimmen hat bereits begonnen.

Vor zwei Jahren war das Ergebnis knapp. Um nicht zu sagen, arschknapp. Nur rund achtzig Stimmen sicherten der linken Exekutive aus dem Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) und den Grünen Alternativen StudentInnen (GRAS) die Mehrheit in der Bundesvertretung der Österreichischen Hochschülerschaft. Aus rot-grüner Sicht ging der Wahlsieg als erfolgreicher Protest gegen die Politik der rechtskonservativen Regierung in die Annalen der sechzigjährigen ÖH-Geschichte ein. Ob das Bündnis am Abend des 24. Mai neuerlich jubeln kann, ist allerdings fraglich.

"Politik, die wirkt. Service, das hilft" - der Slogan der ÖH will deutlich machen: Die Studierendenvertretung ist mehr als eine reine Dienstleistungsagentur; sie kümmert sich auch um Bildungs-und Gesellschaftsfragen. Erst vergangene Woche rief die ÖH der Uni zum "Widerstand in großkoalitionären Zeiten" auf. Der Protest ähnelt


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