Alles muss rein

Kultur | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 13/07 vom 28.03.2007

MUSIK Mit "Phantom in Paradise" beweist Philipp Quehenberger jetzt endlich auch auf CD, dass er einer der bemerkenswertesten Musiker der Stadt ist.

Hinter der Freakmaske verbirgt sich ein zweites Gesicht. Wenn Philipp Quehenberger über seine Musik sagt, sie sei paradox, dann trifft das auf ihn selber genauso zu. Aufgrund seiner lauten, heftigen Auftritte als Keyboardrocker hat er seit Jahren das Image des Berserkers mit Schnurrbart und Lederjacke weg. 1999 debütierte Quehenberger beim Phonotaktik-Festival. Inzwischen gilt er als eine dieser halb legendären Figuren, die nie so richtig vom Fleck kommen. Zu Unrecht.

Erstens ist der Dreißigjährige einer der versiertesten Musiker der Stadt, wie einem von Franz Hautzinger über Patrick Pulsinger bis Marco Eneidi aus so ziemlich allen Richtungen bestätigt wird. Und zudem hat er jetzt, nach fünfjähriger Anlaufphase, auch ein Album fertiggestellt. Zum Interview mit dem Falter erscheint Quehenberger nicht nur pünktlich, sondern zehn Minuten


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