Wie geht das, Jazz?

Kultur | Klaus Nüchtern | aus FALTER 13/07 vom 28.03.2007

MUSIK Mit ihrer Band Falb Fiction zählt die Saxofonistin Viola Falb zu den interessantesten Musikern der derzeit brodelnden jungen Jazzszene.

Beim widmungsgemäß durchgeknallten Sun-Ra-Abend, mit dem die Jazzwerkstatt am vergangenen Wochenende ihr dreiwöchiges Festival mit einem Ausflug ins Weltall beendete, war Viola Falb mit einem Dudelsack auf der Bühne gestanden. Von der Türkeitour im Frühjahr hat sie eine Surna mitgebracht, und auch eine Bombarde hat sie zu Hause stehen; außerdem würde sie gerne Oboe können (irgendwie hört man das sogar), aber die bevorzugt beblasenen Rohrblattinstrumente sind Alt-und Sopransaxofon. Mit diesen und ihrer Band Falb Fiction ist Falb, die dieser Tage ihren 27. Geburtstag begeht, zu einer der entscheidenden Kräfte der jungen österreichischen Jazzszene avanciert, die schon lange nicht mehr so lebendig war wie heute.

Was bringt ein zehnjähriges Mädchen aus Großwiesendorf bei Großweikersdorf dazu, Saxofon zu spielen? Falb, die wie ihre fünf


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