Sideorders

Halböffentlich

Stadtleben | aus FALTER 13/07 vom 28.03.2007

Zahlreiche Betriebe gibt es in Wien, die tolle Kantinen besitzen und diese sogar ein bisschen öffnen. Oft hat das allerdings noch nicht funktioniert, im Falle des Raiffeisenturms oder des Parlaments ging die Sache leider völlig in die Hose. In diese Kantinen kann man aber:

Justizpalast-Café, 1., Schmerlingplatz 10, Mo-Fr 8.30-16.30 Uhr.

Vor zwei Jahren mächtig und teuer umgebaute, moderne Kantine am Dach des Justizpalastes mit prächtiger Rundumterrasse. Der Zugang ist allerdings extrem mühsam, der Besuch ist zwar möglich, aber unerwünscht.

Minoritenstüberl, 1., Minoritenplatz 5, Tel. 533 52 81, Mo-Fr 8-17 Uhr.

Lokal im Unterrichtsministerium, seit zwölf Jahren von Andreas Wojta, einem Gerer-und Witzigmannschüler, bekocht. Preislich und qualitativ sehr empfehlenswert.

m.office.genuss, 3., Erdbergerstraße 200, Tel. 501 88 46 10, Mo-Fr 8-16 Uhr.

Eines der Mörwald-Kantinenprojekte, hier für Price Waterhouse Coopers. Die Nachbarfirmen dürfen auch mitessen, gegen telefonische Reservierung sogar der Mensch von der Straße.

Platinum Vienna, 2., Untere Donaustraße 21, Tel. 211 75-4510, Mo-Fr 12-14 Uhr.

Von Do&Co betriebene Riesenkantine des Uniqa-Towers: mehrere offene Schauküchen mit Selbstabholung, ein Café namens Aioli-Shop als etwas öffentlicherer Bereich.

WEIN - Das frühere Schmuddelkind "Gemischter Satz" (mehrere Rebsorten im Weingarten angepflanzt, gemeinsam gelesen und verarbeitet) gewinnt an Renommee. So sehr, dass sogar Weine, die gar keiner sind, so genannt werden, wie der knack-fruchtige "Wiener Satz" des Weingutes Cobenzl, eine Cuvée aus Grünem Veltliner, Riesling und Weißburgunder. Passt überall, wo's frisch und fruchtig sein soll.

Preis: Euro 4,20; Bew.: 4/5 (sehr gut), beim Weingut Cobenzl, 19., Am Cobenzl 96.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige