"Heiliger Josef, hilf mir!"

Stadtleben | Tiz Schaffer | aus FALTER 13/07 vom 28.03.2007

TIERLIEBE Monika Rathausky bewirtet in einem Bauernhaus bei Semriach gut 200 Katzen. Ein Vollzeitjob ohne Bezahlung.

In den Niederungen der Stadt bekommt man ja dieser Tage Schnee weniger oft zu Gesicht. Einige Kilometer außerhalb von Semriach, dort wo das Katzenschutzhaus "Zum Heiligen Ulrich" steht, lag vor wenigen Tagen noch fast ein halber Meter. Das ist schön. Weniger schön allerdings für streunende und besitzerlose Katzen. Und davon gibt es in dieser Gegend laut Monika Rathausky mehr als genug. "Viele von ihnen werden einfach ausgesetzt", sagt sie. Und die Kälte setzt ihnen anständig zu.

"Das, was ich tun kann, ist, ihnen das Überleben sichern. Ich stelle Futter und Wärme bereit", erzählt die passionierte Tierliebhaberin aufgeregt. Aufzuregen scheint die 51-Jährige allerdings alles rund um das Thema Katze. Andererseits scheint sie aber auch gute Nerven zu haben, bereits seit 1979 führt Rathausky ihren Kampf für verwahrloste Wollknäuel. Damals wurde das Katzenschutzhaus


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