Flower Power

Kultur | Matthias Dusini | aus FALTER 14/07 vom 04.04.2007

GARTEN Im städtischen Grün wuchern politische Ideen. Die Landschaftsarchitektin Maria Auböck über demokratische Volksparks, exklusive Dachgarten, autoritäres Barock und liberale Gstättn.

Die Wiener Landschaftsarchitektin Maria Auböck ist so etwas wie die Schutzpatronin des Augartens. Auf der Technischen Universität schrieb sie eine Diplomarbeit zum Thema "Augarten als kommunale Grünfläche" (1973) und setzte sich in der Folge dafür ein, dass aus dem heruntergekommenen Barockgarten wieder eine attraktive Freifläche wird. 1992 erstellte sie zusammen mit ihrem Büropartner János Kárász ein Entwicklungskonzept für den Park. Seit 1999 hat Auböck eine Professur an der Akademie der bildenden Künste in München. Sie gestaltete eine Reihe öffentlicher Freiflächen in Wien, etwa den Tigerpark, den Esterházypark und den Rochuspark, und erstellte das Restaurierungskonzept für den Belvederegarten. Im Falter Verlag veröffentlichte sie (mit Roland Hagmüller) das "Handbuch für Kleingärtner"


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