Neue Platten

Kultur | aus FALTER 14/07 vom 04.04.2007

KLASSIK

C.P.E. Bach: Markus-Passion

Capriccio/Gramola

Das Ende vom Lied ist bestens bekannt. "Oh, Haupt voll Blut und Wunden", möchte man ergriffen mitschmettern, doch die schönste Melodie aller Zeiten erklingt hier nicht wie gewohnt mitten in Johann Sebastian Bachs "Matthäuspassion", sondern - mit anderem Text - am effektvollen Ende von Carl Philipp Emanuels "Markuspassion" (1786). Der nahm mit dem berühmten Choral eine berührende Anleihe beim Vater - und nicht nur das. In mehreren Schritten ergänzte er ein als Grundgerüst dienendes Werk seines Zeitgenossen Gottfried August Homilius mit eigener Musik. Das durchaus konsistente Endergebnis dieser - seinerzeit üblichen - Pasticciotechnik ist nun in einer tadellosen Einspielung durch die Europa Chor Akademie und die Mendelssohn Symphonia unter Joshard Daus erstmals auf CD greifbar. Ostermusik voller Überraschungen.

CARSTEN FASTNER

LOKAL/GLOBAL

Prince Zeka: Maturité

Geco/Hoanzl

Dass Prince Zeka für seine Musik gleich einen eigenen Stil -


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