Gott ist ein Programm

Kultur | Bettina Hagen | aus FALTER 14/07 vom 04.04.2007

TANZ Der österreichische Choreograf Chris Haring manipuliert mit Klängen die Körpersprache von Tänzern und will damit einen "Wow-Effekt" erzielen.

Angesichts der bevorstehenden Premiere seiner neuen Produktion "Posing Project A / The Art of Wow" im Tanzquartier Wien fällt es Chris Haring schwer, sich auf Fragen nach seinem Werdegang zu konzentrieren. Natürlich steht für jeden kreativen Menschen immer die aktuelle Arbeit im Vordergrund, aber gleichzeitig spiegelt sich darin ja auch dessen Biografie.

Eigentlich hat Haring Klavier studiert und in der Musik immer schon eine bestimmte Qualität untersucht: die Wirkung des Klangs auf den Körper. Erst später, mit den Möglichkeiten der Computertechnik und den Entwicklungen in der elektronischen Musik, konnte er sich der Besetzung und Belebung eines akustischen Raums, der eine Bühne oder in einem Ausstellungsraum sein kann, durch einen "Körper in Bewegung" in seinem Sinn annähern. Dazwischen hatte er sich in den dürren Jahren des österreichischen


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