Streifenweise

Kultur | Michael Pekler | aus FALTER 14/07 vom 04.04.2007

Paris ist die Arche des Kinos. Die, die das Kino erfunden hat und die noch immer dessen Seele ist." So heißt es in einem Filmlexikon mit dem Titel "Paris im Film". Und gerade so, als ob Paris und das Kino sich ihrer Liebe stets aufs Neue vergewissern müssten, kommt nun ein Film mit dem Titel "Paris, je t'aime" ins Kino. In 18 Episoden erzählt der Gemeinschaftsfilm aus ebenso vielen Arrondissements Kurzgeschichten aller Art. Die Einladung an Regisseure wie Ethan und Joel Coen, Olivier Assayas, Gus Van Sant, Nobuhiro Suwa, Wes Craven, Tom Tykwer, Alfonso Cuarón oder Walter Salles, darin ihre persönliche Sichtweise auf die Stadt und deren Bewohner darzulegen, zeitigt mitunter erstaunliche Ergebnisse und zum Teil wunderbar verdichtete Miniaturen. Am gelungensten sind jene, in denen sich die bekannte Kulisse unauffällig im Hintergrund hält und dennoch merklich in die Figuren einschreibt: Steve Buscemi als visionärer U-Bahn-Tourist in "Tuileries", Ben Gazzara und Gena Rowlands als altes


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