Überm Häusermeer

Stadtleben | Martina Stemmer | aus FALTER 14/07 vom 04.04.2007

AUSSICHT Die Haus-des-Meeres-Betreiber kämpfen seit Jahren um die Nutzung des Flakturmdaches. Jetzt haben sie es endlich geschafft.

Wer keine Höhenangst hat, den plagt hier oben ein anderes unangenehmes Gefühl: Neid. Man hat vom Flakturmdach im Esterházypark nämlich nicht nur einen guten Blick auf Steffl, Gloriette, Votivkirche oder AKH, sondern auch auf jede Menge Terrassen und Dachgärten. "Man würde gar nicht glauben, wie viele Leute ein Schwimmbecken auf dem Dach haben", sagt Haus-des-Meeres-Direktor Michael Mitic, "im Sommer leuchten sie blau herauf."

Die Betreiber des im Flakturm untergebrachten Hauses des Meeres kämpfen schon lange um die Nutzung des Daches, jetzt sind sie endlich am Ziel: Seit 2. April können Besucher mit dem Lift in den 9. Stock fahren und von dort auf die Stadt hinunterschauen. Vorerst dürfen aus Sicherheitsgründen nicht mehr als dreißig Personen plus Begleitperson gleichzeitig aufs Dach, im Mai, wenn die Notstiege fertig ist, soll sich dann aber jeder


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